Habe ich ADHS? Der erste Schritt beginnt bei dir.
Durchschnittlich 10 Monate Wartezeit auf eine ADHS-Diagnose in Deutschland. Du verdienst schneller Klarheit. Der ASRS-v1.1 Self-Check in DopaLoop gibt dir eine erste Einschätzung - validiert, privat und ohne Registrierung. Direkt auf deinem iPhone.
Kostenloser ADHS Self-Check - alle Daten bleiben auf deinem Gerät
Warum der Weg zur Klarheit so schwer ist
10 Monate Wartezeit - und du fragst dich jeden Tag: "Habe ich ADHS?"
Du hast endlich den Mut gefasst, über ADHS nachzudenken. Du erkennst dich in den Beschreibungen wieder. Du willst Klarheit. Aber die Realität: Durchschnittlich 10 Monate Wartezeit auf einen Diagnostik-Termin in Deutschland. Monatelang in der Schwebe. Monatelang Zweifel. Das ist besonders hart, wenn dein Gehirn sowieso schon hypervigilant nach Bestätigung sucht. Du verdienst schneller eine erste Einschätzung.
Online-Tests, die deine Antworten auf fremde Server schicken
Du googelst "ADHS Test online". Dutzende Ergebnisse. Du klickst auf einen Test - und wirst nach deiner E-Mail-Adresse gefragt. Oder musst ein Konto erstellen. Oder deine Daten landen auf einem Server, den du nicht kennst. Deine intimsten Antworten über psychische Gesundheit - auf fremden Servern. Ohne zu wissen, wer sie liest. Ohne Kontrolle. Das fühlt sich nicht sicher an. Weil es nicht sicher ist.
Einmal testen - und dann? Kein Verlauf, kein Vergleich
Du machst einen Online-Test. Einmal. Bekommst ein Ergebnis. Und dann? Wie haben sich deine Symptome über die letzten Monate verändert? Hilft die neue Strategie, die du ausprobierst? Wirst du besser oder schlechter? Keine Ahnung. Ein Screening ohne Verlauf ist wie ein Foto ohne Album. Ein Moment, aber kein Bild deiner Reise.
Dein ADHS Self-Check - privat und auf deinem Gerät
Der validierte ASRS-v1.1 Screener der WHO, direkt in DopaLoop. Ohne Cloud, ohne Registrierung, mit Verlauf.
Validierter ASRS-v1.1 direkt in der App
Der ASRS-v1.1 (Adult ADHD Self-Report Scale) wurde von der WHO und Harvard entwickelt und ist der weltweit am häufigsten eingesetzte ADHS-Screener für Erwachsene. In DopaLoop kannst du den vollständigen Self-Check direkt auf deinem iPhone durchführen. 18 Fragen. Klar formuliert. Wissenschaftlich fundiert. Kein Ersatz für eine Diagnose - aber ein fundierter erster Schritt.
Deine Antworten bleiben auf deinem Gerät
Keine Cloud. Kein Server. Keine Registrierung. Deine Antworten verlassen niemals dein iPhone. Bei Fragen über psychische Gesundheit ist Privatsphäre nicht optional - sie ist essenziell. DopaLoop speichert alles lokal. Punkt. Du entscheidest, wer deine Ergebnisse sieht. Niemand sonst.
Verfolge deinen Verlauf über Zeit
Mach den Self-Check regelmäßig und sieh, wie sich deine Werte entwickeln. Nach Therapiebeginn. Nach Medikamenteneinstellung. Nach Verhaltensänderungen. DopaLoop zeigt dir deinen Verlauf - damit du nicht nur einen Momentaufnahme hast, sondern deine Reise siehst. Das gibt dir und deinem Therapeuten wertvolle Einblicke.
Teile Ergebnisse mit deinem Therapeuten
Wenn du bereit bist, kannst du deine Self-Check-Ergebnisse als PDF exportieren und mit deinem Therapeuten oder Arzt teilen. Strukturierte Daten statt vager Erinnerungen. Das hilft im Diagnosegespräch und spart Zeit. Du bestimmst, was du teilst. Und mit wem.

Dein ADHS-Screening in der App
Der validierte ASRS-v1.1 Screener direkt in DopaLoop. Verfolge deine Ergebnisse über Zeit und teile sie bei Bedarf mit deinem Therapeuten.
Psychische Gesundheit verdient absolute Privatsphäre
Deine ADHS-Screening-Ergebnisse sind hochsensibel. Deshalb verlassen sie niemals dein Gerät. Keine Cloud, keine Analyse, kein Tracking. Nur du und dein iPhone.
Warum mir der Self-Check so wichtig ist
Ich (der Entwickler) habe selbst ADHS - und ich weiß, wie der Weg zur Diagnose sich anfühlt. Das Googeln um 3 Uhr nachts. Die Online-Tests, bei denen man nicht weiß, wo die Daten landen. Die monatelange Wartezeit. Ich wollte einen Self-Check, der: • Wissenschaftlich fundiert ist (ASRS-v1.1 der WHO) • Meine Daten respektiert (alles auf dem Gerät) • Mir einen Verlauf zeigt (nicht nur eine Momentaufnahme) • Mir hilft, das Gespräch mit meinem Arzt vorzubereiten Dieser Self-Check ersetzt keine Diagnose. Aber er gibt dir eine fundierte erste Einschätzung - privat und auf deinem Gerät.
Häufige Fragen zum ADHS Self-Check
- Kessler, R. C., Adler, L., Ames, M., Demler, O., Faraone, S., Hiripi, E., ... & Walters, E. E. (2005). The World Health Organization Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS): a short screening scale for use in the general population. Psychological Medicine, 35(2), 245-256.
- Kessler, R. C., Adler, L. A., Gruber, M. J., Sarawate, C. A., Spencer, T., & Van Brunt, D. L. (2007). Validity of the World Health Organization Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS) Screener in a representative community sample. International Journal of Methods in Psychiatric Research, 16(2), 52-65.
- World Health Organization (2003). Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS-v1.1) Symptom Checklist. WHO Composite International Diagnostic Interview.
Vom Entwickler — vor dem Selbsttest
Bevor du den Selbsttest machst — bitte das hier lesen
Ich bin Stephan, 48, ADHS mit 47 diagnostiziert. Ich bin kein Psychiater, kein Therapeut, kein Arzt. Ich bin Software-Entwickler, der nach jahrzehntelangem Gefühl „mit mir stimmt was nicht" irgendwann durch einen ASRS-Selbsttest gestolpert ist, der mich zum ersten Mal richtig nervös gemacht hat. Drei Monate später hatte ich eine klinische Diagnose.
Diese Seite hier liefert keinen Selbsttest, der dich diagnostiziert. So einen Test gibt es nicht. Was es gibt, ist eine wissenschaftlich entwickelte Screening-Skala, die anzeigt, ob ein Verdacht auf ADHS bei dir ausreichend stark ist, um den nächsten Schritt zu gehen — eine Abklärung bei jemandem, der diese Diagnose stellen darf. Genau diese Skala beschreibe ich dir hier.
Wenn du auf dieser Seite gelandet bist, weil du dich gerade fragst, ob das, was du bei dir beobachtest, ADHS sein könnte: das ist ein guter Grund, weiterzulesen. Und es ist ein noch besserer Grund, am Ende einen Termin bei einer ADHS-Anlaufstelle zu machen.
Was die ASRS-V1.1 ist (und was sie nicht ist)
Die Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS-V1.1) ist die meistbenutzte standardisierte Screening-Skala für ADHS bei Erwachsenen. Sie wurde von einer Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit der WHO World Mental Health Survey Initiative entwickelt und 2005 von Kessler et al. in Psychological Medicine veröffentlicht („The World Health Organization Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS): a short screening scale for use in the general population"). Die Fragen entsprechen DSM-IV/DSM-5-Kriterien, formuliert für die Art, wie ADHS sich bei Erwachsenen zeigt — nicht wie bei Kindern.
Die volle Skala hat 18 Items. Die Kurzform — der 6-Item-Screener (Part A) — enthält die sechs Fragen, die laut Kessler et al. am stärksten mit einer klinischen ADHS-Diagnose korrelieren. Diese sechs Fragen werden in vielen Online-Selbsttests verwendet.
Was die ASRS kann: anzeigen, ob ein klinisch relevanter Verdacht auf ADHS vorliegt.
Was die ASRS nicht kann: eine Diagnose stellen. Niemand bekommt durch einen Online-Test ADHS attestiert. Eine Diagnose erfordert ein klinisches Interview, oft mit Anamnese-Erhebung über die Kindheit, manchmal mit ergänzender neuropsychologischer Testung. In Deutschland macht das in der Regel eine Fachärztin oder ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, manchmal auch ein psychologischer Psychotherapeut mit entsprechender Erfahrung.
Warum spät-diagnostizierte ADHS oft Jahrzehnte unentdeckt bleibt
Sari Solden hat 1995 mit Women with Attention Deficit Disorder: Embrace Your Differences and Transform Your Life faktisch die Lücke geschlossen, die das damals dominante Bild „ADHS = hyperaktiver Junge" hinterlassen hat. Ihr Befund — der inzwischen über drei Jahrzehnte klinisch bestätigt ist — ist, dass besonders Frauen und unauffällig-kompensierende Männer chronisch unterdiagnostiziert sind, oft mit jahrzehntelanger Scham als Begleiter, bevor die Diagnose schließlich fällt. Mein eigener Pfad hat exakt dieses Muster.
Drei Gründe, die in meinem eigenen Fall genau zugetroffen haben, und die in der Literatur immer wieder beschrieben werden:
Hochfunktional kompensiert. Viele Erwachsene mit ADHS haben über Jahrzehnte Strategien entwickelt, die das Funktionieren ermöglichen — überdurchschnittlicher Intellekt, Hyperfokus auf interessante Bereiche, Workaholic-Muster, harte Selbstdisziplin. Das funktioniert lange. Bis es nicht mehr funktioniert (Burnout, Layoff, Familienkrise), und plötzlich liegt das Defizit offen.
Falsche Stereotype. Das klassische Bild ist der hyperaktive Junge, der nicht stillsitzen kann. Erwachsene ADHS-Symptomatik — besonders bei Frauen, aber nicht nur — zeigt sich oft ganz anders: chronische Erschöpfung, RSD (Rejection Sensitive Dysphoria), emotionale Dysregulation, „innere Unruhe statt äußere", Probleme bei der Arbeitsorganisation trotz hoher Intelligenz. Das wird selten erkannt, weil es nicht ins Buch-Bild passt.
Komorbide Diagnosen verdecken die Sache. Viele Erwachsene bekommen über die Jahre Diagnosen wie Depression, Angststörung, Burnout. Das ist nicht falsch — diese Komorbiditäten sind real und brauchen Behandlung. Aber wenn die ADHS dahinter unentdeckt bleibt, läuft die Person mit der falschen Hauptdiagnose. Die NCS-R-Studie von Kessler et al. (2006) im American Journal of Psychiatry hat in einer US-Bevölkerungsstichprobe gezeigt, dass nur etwa 11 % der Erwachsenen mit ADHS innerhalb der letzten 12 Monate eine Behandlung für die Störung erhalten haben — bei einer Prävalenz von rund 4,4 % in der erwachsenen Allgemeinbevölkerung.
Wenn der Selbsttest auffällig ist — was als Nächstes?
Vorab: Ein auffälliger ASRS-Score ist kein Notfall und keine Krise. Es ist ein Hinweis, dass eine weitere Abklärung sinnvoll wäre. Was du tun kannst — in dieser Reihenfolge:
1. Aufschreiben, was du beobachtest. Konkrete Situationen. „Vergesse regelmäßig, wo das Auto steht." „Habe nie eine Routine länger als sechs Wochen aufrechterhalten." „Werde bei trivialer Kritik tagelang aus dem Tritt." Konkrete Beispiele helfen im Erstgespräch enorm — mehr als abstrakte Selbstbeschreibung.
2. Hausärztin/Hausarzt aufsuchen. Das ist der Standard-Einstieg in die deutsche Psychiatrie-Versorgung. Bitte um Überweisung an Fachärztin/Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit ADHS-Erfahrung — die Aussage „ich habe einen auffälligen ASRS-Score und vermute ADHS" ist ein normaler Anlass und keine peinliche Sache.
3. Geduld einplanen. Die Wartezeit auf einen Termin bei einer ADHS-spezialisierten Praxis kann in Deutschland mehrere Monate betragen. In der Zwischenzeit hilft Lesen — und ehrliches Selbst-Mapping. Russell Barkley, Edward Hallowell, Sari Solden, die deutschsprachige Literatur von Heiner Lachenmeier oder Astrid Neuy-Lobkowicz. Du wirst dich in vielem davon wiederfinden, oder nicht. Beides ist Information.
4. Eine Differentialdiagnose mitdenken. Symptome wie Konzentrationsprobleme, Erschöpfung, emotionale Dysregulation gibt es nicht nur bei ADHS. Schilddrüsenstörung, Depression, Schlafapnoe, Eisenmangel, posttraumatische Belastungsstörung können ähnlich aussehen. Eine gute Erstabklärung schließt diese aus. Wer mit „ich glaube ich habe ADHS" in die Praxis kommt und nicht offen ist für andere Erklärungen, kommt mit der falschen Diagnose raus.
Wozu eine Habit-Tracker-App auf dieser Seite?
Diese Seite ist auf dopaloop.app, und ich baue DopaLoop — eine Habit-Tracking-App für ADHS-Hirne. Ich werde nicht so tun, als wäre der Link auf diese Seite zufällig hier. Aber ich werde auch nicht behaupten, dass eine App eine Diagnose ersetzt oder ein Werkzeug für die Pre-Diagnose-Phase ist.
Wenn du gerade frisch im Verdacht stehst, dass ADHS bei dir vorliegt — installier keine App. Mach den Termin. Lies einen Einstiegs-Klassiker (z.B. „Driven to Distraction" von Hallowell und Ratey, oder „Erfolgreich mit ADHS" von Neuy-Lobkowicz auf Deutsch). Schau, ob die Beschreibung dich trifft.
Wenn du nach der Diagnose bist und nach einem Alltagswerkzeug suchst, das nicht gegen dein Hirn arbeitet — dann macht DopaLoop möglicherweise Sinn. Goals-First, Intensität von 0–5 statt binär, lokal auf dem Gerät, keine Streak-Shaming-Mechaniken. (Was Goals-First konkret bedeutet.)
Aber die App ist nicht die Lösung für ein Diagnose-Problem. Das löst nur die Diagnose selbst — und der Weg dorthin geht durch eine Praxis, nicht durch den App Store.
Über den Autor
Stephan Eberle · Founder, DopaLoop
Ich bin Stephan, Senior-Engineer mit über 25 Jahren Praxis und spätdiagnostizierter ADHSler. DopaLoop baue ich für die Hirne, die Standard-Habit-Tracker zermürben — privat, On-Device, Goals-First. Auf Medium schreibe ich offen über Shipping-Angst, Hyperfokus und den Rabbit-Hole-Portfolio-Effekt.